(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Verträge zwischen The Brand Circle, Inhaberin: Vanessa Schein, Bahnhofstr. 32, 75397 Simmozheim (nachfolgend "Anbieter") und dem Nutzer (nachfolgend "Kunde") über die Nutzung der WhatsVoice-Plattform unter whatsvoice.de.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Unterscheidung getroffen.
(1) WhatsVoice ist eine Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) zur Erstellung und Verwaltung KI-gesteuerter Telefonassistenten. Der Anbieter stellt dem Kunden die technische Infrastruktur für eingehende Telefonanrufe bereit.
(2) Der Leistungsumfang umfasst je nach gewähltem Plan insbesondere:
(3) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Abonnement-Plan (z. B. Free, Starter, Pro, Business).
(1) Die Nutzung von WhatsVoice erfordert eine Registrierung. Mit Abschluss der Registrierung kommt ein Nutzungsvertrag zwischen dem Kunden und dem Anbieter zustande.
(2) Der Kunde verpflichtet sich, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(3) Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten allein verantwortlich. Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die unter seinem Konto stattfinden, sofern er den Missbrauch nicht zu vertreten hat.
(4) Der Anbieter behält sich vor, Konten bei begründetem Verdacht auf Missbrauch, Verstoß gegen diese AGB oder geltendes Recht vorübergehend zu sperren oder endgültig zu löschen.
(1) Der Anbieter stellt neuen Kunden eine kostenlose Testphase (Free-Plan) mit begrenztem Funktionsumfang zur Verfügung. Der Umfang der Testphase ist auf der Preisseite ersichtlich.
(2) Die kostenlose Testphase geht nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Ein Upgrade auf einen kostenpflichtigen Plan erfolgt ausschließlich durch aktive Auswahl des Kunden.
(3) Der Anbieter behält sich vor, den Umfang der kostenlosen Testphase jederzeit zu ändern oder einzuschränken.
(1) Die aktuell gültigen Preise sind auf der Preisseite unter whatsvoice.de/pricing einsehbar. Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus. Der Abrechnungszeitraum beginnt mit dem Tag des Abonnement-Abschlusses.
(3) Zusätzlich zum monatlichen Inklusivvolumen verbrauchte Gesprächsminuten werden am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gemäß dem geltenden Minutenpreis des gewählten Plans nachberechnet.
(4) Die Zahlung erfolgt per Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde sorgt für ausreichende Deckung. Bei fehlgeschlagener Zahlung behält sich der Anbieter das Recht vor, den Zugang zum Dienst nach angemessener Fristsetzung zu sperren.
(5) Für erworbene Telefonnummern fällt eine monatliche Grundgebühr an, die zusätzlich zum Abonnementpreis berechnet wird. Die Höhe ist beim Erwerb der Nummer ersichtlich.
(1) Über WhatsVoice erworbene Telefonnummern werden vom Anbieter bei Twilio Inc. angemietet und dem Kunden zur Nutzung überlassen. Der Kunde erwirbt kein Eigentum an der Telefonnummer.
(2) Der Kunde kann Telefonnummern jederzeit freigeben. Eine Rückerstattung bereits gezahlter Monatsgebühren für freigegebene Nummern erfolgt nicht.
(3) Der Anbieter behält sich vor, Telefonnummern bei Verstoß gegen diese AGB oder geltendes Recht (insbesondere Telekommunikationsrecht) zu entziehen.
(1) Der Kunde darf die Voice-Cloning-Funktion ausschließlich mit seiner eigenen Stimme oder mit der ausdrücklichen, nachweisbaren Einwilligung der betroffenen Person nutzen.
(2) Das Klonen fremder Stimmen ohne Einwilligung der betroffenen Person ist strengstens untersagt und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
(3) Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einem unberechtigten Voice Cloning resultieren.
(4) Sprachaufnahmen und daraus erstellte Stimmmodelle können vom Kunden jederzeit gelöscht werden. Nach Löschung ist eine Wiederherstellung nicht möglich.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der WhatsVoice-Plattform im Rahmen dieser AGB ein.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen und die Rechte Dritter zu beachten.
(3) Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die Inhalte, die er über seinen KI-Assistenten kommunizieren lässt, einschließlich der System-Prompts, Wissensdatenbanken und automatisierten Antworten.
Dem Kunden ist insbesondere untersagt:
Bei Verstößen gegen diese Bestimmungen ist der Anbieter berechtigt, das Konto des Kunden sofort zu sperren und den Vertrag fristlos zu kündigen. Schadensersatzansprüche des Anbieters bleiben vorbehalten.
(1) Kostenpflichtige Abonnements haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern der Kunde nicht vor Ablauf des laufenden Abrechnungszeitraums kündigt.
(2) Die Kündigung kann jederzeit über das Kundenkonto oder per E-Mail an info@thebrandcircle.de erfolgen. Die Kündigung wird zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam.
(3) Der Free-Plan kann jederzeit ohne Kündigung beendet werden. Der Kunde kann sein Konto jederzeit löschen.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen § 9 dieser AGB.
(5) Bei Kündigung werden alle Daten des Kunden (einschließlich Assistenten, Anrufdaten, Transkripte, Stimmmodelle und Telefonnummern) nach Ablauf von 30 Tagen unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Bereits gezahlte Beträge für den laufenden Abrechnungszeitraum werden nicht erstattet.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform, garantiert jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit. Angestrebt wird eine Verfügbarkeit von mindestens 99 % im Monatsdurchschnitt (bezogen auf die Kernfunktionen der Telefonie).
(2) Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden, soweit möglich, mit angemessener Frist vorab angekündigt. Wartungsfenster werden nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten gelegt.
(3) Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, die durch höhere Gewalt, Störungen bei Drittanbietern (insbesondere Twilio, OpenAI, ElevenLabs, Deepgram) oder Umstände verursacht werden, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden ist bei leichter Fahrlässigkeit auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den letzten 12 Monaten an den Anbieter gezahlt hat, maximal jedoch 10.000 EUR.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit der durch den KI-Assistenten generierten Antworten. Der Kunde ist dafür verantwortlich, seinen Assistenten angemessen zu konfigurieren und zu überwachen.
(5) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei arglistigem Verschweigen von Mängeln sowie im Rahmen der Produkthaftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß den Bestimmungen der DSGVO und des BDSG. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Kunde über WhatsVoice personenbezogene Daten Dritter verarbeitet (insbesondere Telefonnummern und Gesprächsinhalte von Anrufern), ist der Kunde als Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung verantwortlich. Der Anbieter handelt insoweit als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO.
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies unter Berücksichtigung der Interessen des Anbieters für den Kunden zumutbar ist.
(2) Der Anbieter wird den Kunden über Änderungen mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail informieren. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung der Frist und die Folgen des Schweigens hinweisen.
(3) Bei Widerspruch des Kunden gegen die geänderten AGB hat der Anbieter das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen ordentlich zu kündigen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Stuttgart. Der Anbieter ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt (Salvatorische Klausel).
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform.
Stand: März 2026